Lernen im digitalen Zeitalter gibt es doch noch vieles. An der eEducation-Fachtagung vom November 2017 hat Lisa Rosa eine Keynote über „Lernen im digitalen Zeitalter“ gehalten. Ihre Präsentation dazu stellt sie öffentlich zur Verfügung (Link) beziehungsweise diese ist hier gerade eingebettet.
Ein paar Zusammenfassende Gedanken aus der Präsentation sind nachfolgend zu finden.
Was wird heute gebraucht?
- Lernen lernen können
- Personalisiert lernen können
- Problemlösend denken können
- Überfachlich denken können
- Systemisch denken können
- Historisch denken können
und in anderen Worten die 4K’s > Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation, Kollaboration
Lernverständnis in verschiedener Epochen
- Buchdurckzeitalter > Denkmodell: Büffeln
lehrerzentriert, belehrend, systematisch, objektivistisch, dekontextualisiert, allein, festliegendes Ergebnis, vorgegebene Bedeutung - digitales Zeitalter > Denkmodell: Rauskriegen
lernerzentriert, erforschend, problemorientiert, perspektivisch, kontextualisiert, im Austausch, ergebnisoffen, persönlicher Sinn
Projektunterricht
- nicht (vor)geben
Stoff, Inhalte, Fragen, Lernziele, Ergebnisse - (vor)geben
Begegnung mit komplexen Gegenstand, Aufgabe: „Was ist er für dich?“, Strukturen, Prozessorganisationen, Werkzeuge, Methoden, Medien, (Über-)Angebot an Infomaterial und Kommunkationsmöglichkeiten, Moderation und Coaching
Lehrerrolle
Die Lehrerrolle wird zum Moderator & Coach statt Stofflieferant & Klausurtrainer
- Strukturplanung des gesamten Prozesses (7 Phasen-Modell)
- Bereitstellen der Ressourcen
- Gruppen- und Plenumsgesrpäche moderieren
- Fragen und Arbeitsvorhaben entwickeln helfen
- Einzel- und Teamberatung
- Peer-learning anleiten
Kontrolle der Umgebung statt der Mensch/Köpfe
Nicht der Gegenstand, der „Stoff“ oder gar das Material wird didaktisiert – sondern die Lernumgebung, die Strukturen und Prozesse.
Prozessmodell

PLN – Persönliches Lernnetzwerk
