{"id":4337,"date":"2023-05-14T12:17:26","date_gmt":"2023-05-14T12:17:26","guid":{"rendered":"https:\/\/ahornblatt.ch\/simonboller\/?p=4337"},"modified":"2023-05-14T12:18:22","modified_gmt":"2023-05-14T12:18:22","slug":"amine-held-auf-bewaehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ahornblatt.ch\/simonboller\/index.php\/2023\/05\/14\/amine-held-auf-bewaehrung\/","title":{"rendered":"Amine &#8211; Held auf Bew\u00e4hrung"},"content":{"rendered":"\n<p>Die bewegende Geschichte von Amine verfilmt in einem Dokumentarfilm. Zu sehen via folgendem <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/-\/video\/-?urn=urn:srf:video:b59a2120-9085-4a49-bea7-d6f65b471673\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/-\/video\/-?urn=urn:srf:video:b59a2120-9085-4a49-bea7-d6f65b471673\">Link<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/-\/video\/-?urn=urn:srf:video:b59a2120-9085-4a49-bea7-d6f65b471673\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"573\" src=\"https:\/\/ahornblatt.ch\/simonboller\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Amine-Diare-Conde-1024x573.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4340\" srcset=\"https:\/\/ahornblatt.ch\/simonboller\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Amine-Diare-Conde-1024x573.png 1024w, https:\/\/ahornblatt.ch\/simonboller\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Amine-Diare-Conde-300x168.png 300w, https:\/\/ahornblatt.ch\/simonboller\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Amine-Diare-Conde-768x430.png 768w, https:\/\/ahornblatt.ch\/simonboller\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Amine-Diare-Conde-1100x615.png 1100w, https:\/\/ahornblatt.ch\/simonboller\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Amine-Diare-Conde.png 1414w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anzeigebild von SRF<br>Quelle: www.srf.ch aufgerufen am 14.05.2023<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nachfolgend der Text von SRF:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Amine Diare Conde ist Initiant einer gratis Essensverteilung. Der 22-J\u00e4hrige setzt sich ein f\u00fcr Menschen, die noch weniger haben als er. Er arbeitet ehrenamtlich, trotz mehrmaliger Abweisung und offenem Asylverfahren. In der wenigen Zeit, die ihm bleibt, k\u00e4mpft er f\u00fcr seine Zukunft in der Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 15 Jahren verl\u00e4sst Amine Diare Conde das diktatorisch regierte Guinea mithilfe von Schleppern. Seine Flucht f\u00fchrt durch die Sahara nach Marokko, wo er drei Monate im Wald lebt. Wenn der Tag beginnt, weiss er oft nicht, ob er etwas essen wird. Seine Gef\u00e4hrten und er wollen mit einem Gummiboot in die spanische Enklave Mellila gelangen. Der f\u00fcnfte Versuch gelingt. Irgendwann strandet Amine in Barcelona, wo er zuf\u00e4llig einen Schweizer trifft, der ihn in einer \u00abNacht-und-Nebel-Aktion\u00bb nach Genf f\u00e4hrt. In die Schweiz, wo er nie hinwollte. 2020 ist Amine Diare Conde keineswegs am Ziel, aber hierzulande der wohl bekannteste Asylbewerber. Schon eine Woche nach dem Lockdown startet er die Aktion \u00abEssen f\u00fcr alle\u00bb und wird zu einem der Helden der Coronakrise. Obwohl er sich selbst am Existenzminium durchschlagen muss, hilft er Menschen, die noch weniger haben als er. Er ertr\u00e4gt es nicht, wenn Menschen hungern. An der Autonomen Schule in Z\u00fcrich verteilt er Woche f\u00fcr Woche 2000 Essenstaschen. Zusammen mit einer Fundraiserin sammelt er \u00fcber eine Viertelmillion Franken Spendengelder. Seine Hilfe brauchen die Sans Papiers, Obdachlosen und einkommensschwachen Menschen in Z\u00fcrich dringend. Amine baut ein Netz von 100 freiwilligen Helfenden auf, die Essen beschaffen und verteilen. Bis heute jeden Samstag und seit dem Ausbruch des Krieges in Europa auch an Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine. Die Zeitungen berichten reihenweise. Amine wird f\u00fcr den \u00abprix courage 2020\u00bb nominiert und von der damaligen Bundespr\u00e4sidentin Simonetta Sommaruga zur 1. August-Feier auf das R\u00fctli eingeladen. Es grenzt an ein Wunder, dass Amine \u00fcberhaupt noch in der Schweiz ist. Seit seiner Ankunft 2014 erh\u00e4lt er vier negative Bescheide der Schweizer Beh\u00f6rden. Die erste Ablehnung ersch\u00fcttert ihn. Amine will zwischenzeitlich nicht mehr leben, ger\u00e4t auf die schiefe Bahn, dealt kurze Zeit mit Kokain und wird erwischt. Er f\u00e4llt in ein tiefes Loch und k\u00e4mpft sich wieder aus dem Abgrund. Die Hoffnung lebt \u2013 immer weiter. Sein H\u00e4rtefallgesuch wird vom Kanton Z\u00fcrich gutgeheissen. Und alles scheint immer noch m\u00f6glich: eine provisorische Aufenthaltsbewilligung und sogar das grosse Ziel, in der Schweiz eine Ausbildung anzufangen.<\/p>\n<cite>SRF<\/cite><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die bewegende Geschichte von Amine verfilmt in einem Dokumentarfilm. Zu sehen via folgendem Link. Nachfolgend der Text von SRF: Amine Diare Conde ist Initiant einer gratis Essensverteilung. 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